Immer häufiger erhalten wir Standardbewerbungen, die massenhaft versendet werden.
Doch wollen wir solche Bewerbungen nicht.
Wer bei uns ein Praktikum macht, hat die Anforderung bestmöglich bei der Prüfungsvorbereitung unterstützt zu werden.
Dementsprechend sollen wir Zeit und Energie in die Praktikaten investieren.
Wir sind aber der Ansicht, dass ein Bewerber durch seine eigenen Bemühungen auch zeigen soll, dass es eine lohnenswerte Investition ist.
Dies bedeutet, dass wir den Anspruch haben, dass Bewerber zunächst die Grundlagen in Datenschutz- und Datensicherheit gut genug kennen, um zu wissen, dass man derart persönliche Informationen nicht ungeschützt über das Netz versendet.
Ein angehender Fachinformatiker sollte zudem auch den Umgang mit Zertifikaten zur Verschlüsselung und Signatur kennen.
Und wir erwarten von unseren Bewerbern, dass sie zumindest eine Vorstellung davon haben, in welche Richtung sie beruflich gehen wollen.
Selbst wenn der Bildungsträger zum Zeitpunkt der Bewerbung die Themenbereiche "Zertifikate" oder "Datenschutz- und Datensicherheit" (noch) nicht unterrichtet haben sollte, so darf man von einem angehenden Fachinformatiker erwarten, das er sich entsprechend einliest.
Diejenigen, die das nun komisch finden, möchten wir darauf hinweisen, dass genau dies unser beruflicher Alltag ist, wenn wir Kundenprojekte angehen, oder auf neue Technologien stossen.
Deshalb sagen wir - nur Mut - mit etwas ernsten Willen sind die Hürden zu einer Bewerbung zu meistern.